Verdienter Heimsieg im Kellerduell

vfl-ruedesheim-145041_1VfL Rüdesheim – SG Idarwald  3:1 (1:1)

VfL mit wichtigem Heimerfolg – Waldemar Hass mit Doppelpack

Im direkten Kellerduell fand unsere Mannschaft zunächst besser ins Spiel und erspielte sich in den ersten 15 Spielminuten einige Feldvorteile. In der 17.Minute gelang es Björn Mikolajewski, mit einem Flachpass, den in den Strafraum startenden Max Emrich mustergültig anzuspielen. Max Emrich nahm den Ball gut mit und schob sich an Idarwald-Verteidiger Uwe Axmann vorbei, der den VfL-Stürmer nur noch mit einem Foul am Torschuss hindern konnte. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Waldemar Hass verwandelte im zweiten Versuch zur verdienten VfL-Führung.

Die Freude über diese Führung wehrte nicht sehr lange. Ein über die linke Seite vorgetragener Idarwälder Konterangriff führte zum Ausgleich. Dabei gelang es einem SG-Spieler sich über links durchzutanken und von der 5er-Grundlinie den Ball flach vors Rüdesheimer Tor zu  spielen, dort stand ungedeckt der aufgerückte SG-Verteidiger Axmann der den Ball nur noch abstauben musste (19.).

In der Folgezeit wirkte das Spiel sehr zerfahren. Der VfL war sichtlich bemüht die Kontrolle über das Spiel wieder herzustellen.

In der 35.Minute dann die Möglichkeit zur erneuten VfL-Führung. Ein von Spielertrainer Andi Strunk inszenierter Angriff über die linke Seite landete bei unserem quirligen Mittelfeldmotor Björn Mikolajewski. Björn umkurvte auf dem linken Flügel einen gegnerischen Abwehrspieler und flankte den Ball von der Grundlinie aus auf den langen Pfosten. Der aufgerückte Arthur Gontscharow fackelte nicht lange und nahm den Ball volley aus der Luft. Doch der Schuss war zu unplaziert und landete in den Armen des Idarwälder Torwarts.

In der 45. Minute dann die nächste VfL-Chance. Ein Fernschuß von Waldemar Hass senkte sich gefährlich auf das SG-Tor. Der SG Torhüter reagierte glänzend und lenkte den Ball über das Gebälk.

Mit einem 1:1-Unentschieden ging es in die Kabinen.

 Zur zweiten Hälfte wechselte der VfL aus. Verletzungsbedingt ausscheiden musste Arthur Gontscharow und für ihn wurde Maxi Knauf eingewechselt der dem Rüdesheimer Spiel in der zweiten Hälfte sichtlich Schwung verlieh.

Doch zunächst kamen die Gäste etwas besser aufs Feld zurück. Nach einem Eckball schraubte sich Ali Dibooglu zum Kopfball hoch und köpfte den Ball platziert ins rechte untere Toreck. Doch VfL-Keeper Micha Gschwindt mit einer tadellosen Glanzparade konnte einen Rückstand verhindern (47.).

Der VfL wurde nun stärker und drängte Idarwald in die eigene Hälfte. In der 50.Minute wurde Seyfo Dogrul gefoult. Den fälligen Freistoß hämmerte Kutsal Ceylan aus 22m aufs Tor. Der SG-Keeper wehrte den Ball per Faust ab.

Einen weiteren Fernschuß von Waldemar Hass konnte der Gästeschlussmann ebenfalls entschärfen (53.).

In der 65. Minute dann die verdiente VfL-Führung. Nach einem Eckball von links der auf den kurzen Pfosten geschlagen wurde entstand etwas Konfusion. Der Ball wurde von den Idarwäldern nicht konsequent geklärt und nur flach aus dem Strafraum gespielt. Der aus dem Rückraum aufgerückte Waldemar Hass schoss von der Strafraumgrenze dann flach ins linke untere Toreck zum 2:1 für Rüdesheim.

In der 80.Minute dann die Entscheidung. Nach einem langen Abschlag von VfL-Torhüter Gschwindt und einer Kopfballverlängerung von Maximilian Emrich gelang es Björn Mikolajewski im Alleingang aufs Gästetor zu sprinten und den herauslaufenden Torhüter zu tunneln. Der umjubelte 3:1-Siegtreffer.

Kurz danach erfolgte fast noch die Ergebniserhöhung, nach einer mustergültigen Dogrul-Flanke von rechts kam Max Emrich unbedrängt im Strafraum zum Kopfball und verfehlte das Tor nur knapp (82.).

Schlusspfiff und große Freude über einen wichtigen Dreier für das Ziel Klassenerhalt.

Aufstellung:  Gschwindt – Chodkowski, Ceylan, Strunk, Duran – B.Mikolajewski, W.Hass, T.Mikolajewski, Dogrul, Gontscharow – Emrich

Ersatz: Bauer, Knauf, Kühn

Auswechslung:  (46.) Knauf für Gontscharow, (70.) Bauer für Duran

Tore: 1:0  Waldemar Hass (17. FE), 1:1  Uwe Axmann (19.), 2:1  Waldemar Hass, 3:1  Björn Mikolajewski

Bericht von Marc Emrich

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