Spätes Gegentor vereitelt Punktgewinn

vfl-ruedesheim-145041_1TSV Langenlonsheim/Laubenheim – VfL Rüdesheim  2:1 (1:1) 

VfL-Führung wehrt nicht lange – Gschwindt entschärft Elfmeter

Das Spiel in Langenlonsheim war in den ersten 20 Minuten zunächst von gegenseitigem „Abtasten“  geprägt. Der TSV war bemüht das Spiel in die gegnerische Hälfte zu verlagern, aber der VfL stellte die Räume geschickt zu und konnte auch einzelne Vorstöße über die Flügel gestalten.

In der 24. Minute erhielt der TSV einen Freistoß aus dem linken Halbfeld zugesprochen. Der Freistoß wurde hoch vor das VfL-Tor geschlagen und ein TSV-Stürmer verlängerte die Flanke per Kopf ins lange Toreck. VfL-Keeper Micha Gschwindt entschärfte diesen Kopfstoß mit einer sehenswerten Parade.

Es dauerte bis zur 37. Minute bis der VfL die erste Torchance kreierte. Einen Freistoß aus gut 25m zielte VfL-Coach Cenk Ceylan knapp am rechten Pfosten vorbei.

Nach einem Konterangriff über die rechte Seite wurde der am heutigen Tage beste VfL-Spieler Maximilian Knauf gut in Szene gesetzt und konnte alleine auf das TSV-Tor sprinten. Der aus dem Tor herauseilende Torhüter des TSV konnte sich nur mit einem Foul behelfen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Waldemar Hass zum 0:1 für Rüdesheim (42.).

Dem VfL gelang es aber nicht diese Führung mit in die Halbzeit zu nehmen.

Nach einem Eckball der kurz ausgeführt wurde konnte der VfL den Ball im eigenen Fünfmeterraum nicht entscheidend klären, sodass Matthias Ginzel den Ball in den rechten oberen Torwinkel „chippen“ konnte (45.).

Mit einem leistungsgerechten 1:1 ging es in die Halbzeitpause.

Der VfL kam stärker aus der Halbzeitpause und hatte zwei Torchancen. Zunächst scheiterte Max Emrich per Kopf nach einer Dadjan-Flanke (51.) und danach zirkelte Björn Mikolajewski den Ball bei einem 18m Schuss nur knapp am rechten oberen Torwinkel vorbei (53.).

In der 56. Minute dann eine Großchance für den TSV, doch ein TSV-Stürmer scheiterte freistehend im Strafraum an VfL-Keeper Gschwindt der den Schuss mit dem Fuß am langen Pfosten vorbeilenken konnte.

Der TSV schnürte ab der 60. Minute den VfL nun zunehmend ein. Der VfL kann nur selten für Entlastung sorgen. Zweimal klärt der heute glänzend parierende Gschwindt gegen doch arg freistehende TSV-Angreifer (61./63.).

In der 66.Minute hatte der VfL es nur einem äußerst desolaten Abschluss eines TSV-Spielers zu verdanken das er nicht in Rückstand geriet. Der TSV`er vergab aus 10m Entfernung freistehend mit einem Schuss über die Querlatte (66.).

In der 72. Minute ertönte dann zur Verwunderung des VfL ein Elfmeterpfiff. Andreas Bauer soll den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt haben, dem ging aber ein Foulspiel vor dem Strafraum an Waldemar Hass voraus, dass der Schiedsrichter nicht ahndete. Den Elfmeter entschärfte Gschwindt mit einer Parade ins linke Toreck gegen den Schützen Francesco Förster (72.).

In der 74. Minute dann ein vermeintliches Foulspiel auf der Gegenseite an dem sehr agilen Knauf, der von links in den Strafraum dribbelte und von den Beinen geholt wurde. Der Schiedsrichter sah darin nur einen Eckball.

In der 84. Minute fiel dann doch das 2:1 Siegtor der Heimmannschaft. Nach einem Dribbling in den VfL-Strafraum konnte ein  TSV-Spieler vom Ball getrennt werden, aber statt den Ball konsequent aus der Gefahrenzone zu schlagen versuchte man das Spielgerät kontrolliert rauszuspielen. Der TSV presste gegen den Ball und kam erneut durch Waldemar Stoll zum Torabschluss. Der versenkte den Ball aus 6m Entfernung flach zum 2:1- Siegtreffer des Tabellensechsten.

Nach einem unnötigen Ballverlust von Waldemar Hass hätte der TSV in der 88.Minute noch auf 3:1 erhöhen können, doch im Abschluss schoss der TSV-Stürmer ans Außennetz.

Fazit:    Letzendlich geht der 2:1 Erfolg des TSV aufgrund der Chancenvorteile der zweiten Halbzeit in Ordnung. Schade für unser Team das nur sechs Minuten fehlten um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

Aufstellung:   Gschwindt – , Ceylan, Bauer, Duran, T.Mikolajewski – B.Mikolajewski, W. Hass, Knauf, Dadjan, Thonig, – Emrich

Ersatz: Gontscharow, Maier, Dogrul, Kühn

Auswechselung: (46.)  Dogrul für Thonig, (59.) Maier für Emrich, (81.) Gontscharow für Duran

Bes. Vorkommnisse: Gschwindt hält Handelfmeter von Förster (72.)

Tore:  0:1  Waldemar Hass  (FE 42.),  1:1  Matthias Ginzel (45.), 2:1   Waldemar Stoll (84.)

Bericht von Marc Emrich

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